Fälle in Spanien

22. Juni 2011:
In Spanien sind am 22. Juni zwölf Tierbefreiungsaktivist*innen von der Guardia Civil bei einer Razzia, die von dem Trial Court of Santiago de Compostela angeordnet wurde, verhaftet worden. Die Festnahmen und Durchsuchungen der Häuser von Aktivist*innen und Organisationen von Equanimal und Igualdad Animal erfolgten in den Provinzen Madrid, Asturien, Kantabrien und Galicien. Seit der Verhaftung am 22. Juni gibt es fast täglich weltweit Soliaktionen von Tierbefreiungsaktivist*innen. Neben Aktionen in Ottawa (Kanada), Pereira (Kolumbien), Mailand (Italien), Tours (Frankreich), Vancouver (Kanada), New York (USA), Zürich (Schweiz), Metz (Frankreich), Brüssel (Belgien), Auguascalientes (Mexiko), Amsterdam (Holland), Asheville (USA), Aukland (Neuseeland), Bangalore (Indien), Barcelona (Spanien), Berlin, Bilbao (Spanien), Caracas (Venezuela), Danzig (Polen), Hamburg, Lima (Peru), London (England), Madrid (Spanien), Mar del Plata (Argentinien), Mexiko City (Mexiko), München, Paris (Frankreich), Portland (USA), Prag (Tschechien), Rom (Italien), Rosario (Argentinien), San Francisco (USA), Santiago (Chile), Santiago de Compostela (Spanien), Siegburg, Stuttgart, Slovenien, Tel Aviv (Israel), Toronto (Kanada), Washington (USA), Zagreb (Kroatien) und Zaragoza (Spanien), reist die Welle an Solidarität nicht ab. Seit Wochen gibt es weltweit Solidaritätsbekundungen mit den gefangenen Tierbefreiungsaktivist_innen in Spanien. Weitere Aktionen gab es in Barcelona (Spanien), Warschau (Polen), Mendoza (Argentinien), Venedig (Italien) und in Düsseldorf.

17. Juli 2011:
Am 17.Juli 2011 wurden die letzten drei in Spanien gefangenen Tierbefreiungsaktivist*innen aus der Haft entlassen. Das bedeutet aber nicht, dass die Repression damit beendet wäre. Es ist zu befürchten, dass die Spanischen Behörden ein ähnliches Exempel gegen die Tierbefreiungsbewegung statuieren wollen wie die Staatsgewalt es seit 2008 in Österreich (erfolglos) versucht. Die weltweiten Soliaktionen gegen Repression gingen auch nach der Freilassung massiv weiter. In einem englischsprachigen Video (vimeo) bzw. (thespanish12) wird die Gewalt der spanischen Behörden und Tierausbeutungsindustrie gegen die Tierbefreiungsbewegung zusammengefasst. Im Video wird den Fragen nachgegangen, wer die Aktivist_innen sind, wie sie sich für Tiere engagieren, um welche Organisationen es sich handelt und weshalb sie verfolgt werden.
Zudem gab es erneut weltweit Aktionen gegen Repression.
Weltweit finden seit Wochen Soliaktionen für 12 Tierbefreiungsaktivist_innen statt, die vom Spanischen Staat in einer landesweiten Razzia verhaftet wurden. Ähnlich wie auch bei den Prozessen in Österreich versuchen Staat und Tierausbeutungsindustrie die Tierbefreiungsszene einzuschüchtern und lahmzulegen. Deshalb sorgt die staatliche Gewalt in Spanien weltweit für Proteste und Aktionen. Die Verhaftungen sind ein Schlag ins Gesicht der Tierbefreiungsbewegung. Doch wenn die Repressionsorgane denken, die Tierbefreiungsszene damit lahmzulegen, haben sie sich geirrt. Die Bewegung wächst, es gibt mehr Aktionen denn je und die weltweite Solidarität ist ungebrochen.

Infos:
http://unitedagainstrepression.org/
https://thespanish12.wordpress.com/

Video:
http://vimeo.com/26318630