Jetzt wurde bekannt, dass bereits seit April 2014 gegen 11 Tierbefreiungsaktivist*innen aus Brasilien ermittelt wird.
Die Aktivist*innen werden beschuldigt im Oktober 2013 bei den tagelangen Befreiungsaktionen in São Roque beteiligt gewesen zu sein. Dabei wurden hunderte Tiere aus dem Tierversuchslabor Institutio Royal in São Roque befreit, das Labor zerstört und Polizeiautos angezündet. Das Labor ist mittlerweile geschlossen. Laut brasilianischer Presse und der Aktivist*innen gab es bei den Aktionen keine Festnahmen. Bisher schienen die Aktionen keinerlei Konsequenzen gehabt zu haben. Wie nun im April 2014 bekannt wurde hat die Polizei in Sorocabas Ermittlungsverfahren gegen 11 mutmaßliche Tierbefreiungsaktivist*innen eingeleitet. Den Aktivist*innen wird unter anderem Hausfriedensbruch, Diebstahl und Vandalismus vorgeworfen.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
Eines können wir dem Staat und der Tierversuchsindustrie versprechen.
Wir werden nie aufgeben!!!
Und wir werden für unsere Gefangenen kämpfen, egal wo!!!
Bis alle Knäste und Käfige leer sind!!!
Totalliberation

Hier ein Aktionsbericht vom 13.11.2013:
Eine Woche nachdem das königliche Institut in São Roque, Brasilien bekannt gab, dass es endgültig seinen Betrieb eintstellen werde, wurde es erneut von Aktivist*innen der Animal Liberation Front (ALF) überfallen. In den frühen Morgenstunden des 13. November 2013 stürmte eine Gruppe maskierter Tierbefreiungsaktivist*innen den Komplex, öffneten die Tore und befreiten über 300 Ratten und Mäuse die noch immer dort gefangen gehalten waren. Die endgültige Schließung des Tierlabors erfolgte nachdem über 500 Tierbefreiungsaktivist*innen bereits im Oktober das Labor 3 Tage lang belagerten und schließlich stürmten. Dabei wurden Tiere befreit, die Einrichtung zerstört und Fahrzeuge der Presse und Polizei in Brand gesetzt.
Eine Woche nachdem das königliche Institut in São Roque, Brasilien bekannt gab, dass es endgültig seinen Betrieb eintstellen werde, wurde es erneut von Aktivist*innen der Animal Liberation Front (ALF) überfallen.
In den frühen Morgenstunden des 13. November 2013 stürmte eine Gruppe maskierter Tierbefreiungsaktivist*innen den Komplex, öffneten die Tore und befreiten über 300 Ratten und Mäuse die noch immer dort gefangen gehalten waren. Laut Polizeiangaben wurden während des Angriffs drei Personen des Sicherheitspersonals gefesselt (ein Sicherheitsbeamter wurde mit seinen eigenen Schnürsenkeln gefesselt) .
Teure Mikroskope, Computer und andere Forschungswerkzeuge wurden zerstört. Drei Autos und ein Motorrad die auf dem Gelände des Labor abgestellt waren, wurden zerstört.
„Wir bedauern, dass sich die Aktivist*innen erneut zum Aufruhr entschlossen haben“, hieß es in einer Stellungnahme des Instituts.
Über 500 Tierbefreiungsaktivist*innen haben in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 2013 in der brasilianischen Stadt São Roque ein Tierversuchslabor gestürmt. Bei der Aktion wurden 178 Hunde und sieben Hasen befreit. Zudem wurden fast alle Türen, Fenster und Computer zerstört und alle auffindbaren Akten mitgenommen. Der Sachschaden ist noch nicht zu beziffern. Während der Aktion, die sich über drei Tage zog, attackierten die Aktivist*innen auch Polizeieinheiten die versuchten das Labor zu schützen. Es flogen Steine und mehrere Autos (von Polizei und TV) gingen in Flammen auf.
Die Tierbefreiungsaktivist*innen belagerten das Labor seit Donnerstag den 17. Oktober und drangen in der Nacht auf den 18. Oktober in die Gebäude ein. Die Situation mündete in Riots als über 500 Aktivist*innen das Tierlabor stürmten. Bei der Aktion wurden 178 Hunde und sieben Hasen befreit. Zudem wurden fast alle Türen, Fenster und Computer zerstört und alle auffindbaren Akten mitgenommen. Der Sachschaden ist noch nicht zu beziffern. Die Laborbetreiber*innen äußern sich nach wie vor nicht zu den Angriffen und waren tagelang telefonisch nicht zu erreichen. Als die Aktivist*innen am Samstag, den 19. Oktober 2013 erneut versuchten das Labor zu stürmen um nach Tieren zu suchen die noch im Labor gefangen gehalten wurden um diese ebenfalls zu befreien, kam es zu Ausschreitungen, als die Polizei versuchte die Aktivist*innen zu stoppen. Nachdem Tierbefreiungsaktivist*innen mindestens drei Fahrzeuge (der Polizei und Presse) in Brand steckten und mehrere andere Fahrzeuge beschädigten eskalierte die Situation. Polizeieinheiten setzten Pfeffer und Tränengas gegen die Aktivist*innen ein. Wieviele der Tierbefreiungsaktivist*innen verletzt wurden ist noch nicht bekannt. Die befreiten Tiere wurden direkt nach der Aktion in Sicherheit gebracht. Laut Polizeiberichten konnte keiner der Hunde bisher gefunden werden.
3 Wochen nachdem etwa 500 Tierbefreiungsaktivist*innen im brasilianischen São Roque ein Tierversuchslabor über drei Tage belagert und gestürmt haben, hat das Institut nun seine endgültige Schließung bekannt gegeben. Die Schließung des Tierlabors wurde mit dem großen Sachschaden einhergehend mit dem Verlust aller Versuchstiere, sowie fast aller Akten und der nachhaltigen Verunsicherung der dortigen Angestellten begründet. Bei der Tierbefreiungsaktion wurden bei drei Tagen anduaernden Strassenschlachten das Tierlabor von hunderten Aktivist*innen gestürmt, alle Tiere befreit, Akten vernichtet, Einrichtungsgegenstände zerstört, die anrückende Polizei angegeriffen und vertieben. Mindestens zwei Polizeiautos und ein Pressewagen gingen bei den Aktionen in Flammen auf. Weder die befreiten nichtmenschlichen Tiere noch die Aktivist*innen konnten im Nachhinein verhaftet werden. Die endgültige Schließung des Tierlabors unterstreicht den Erfolg der Aktion und gibt der brasilianischen Tierbefreiungsbewegung Rückenwind.
Knapp 3 Wochen nach der Stürmung des königlichen Tierversuchs-Institituts São Roque, Brasilien, bei der 178 Hunde und sieben Hasen befreit wurden, gab das Institiut nun bekannt, dass das Tierversuchslabor endgültig geschlossen wird.
In der Bekanntmachung des Instituts wurde die Entscheidung wie folgt begründet: „Aufgrund der hohen und irreperablen Verluste und Schäden, die am 18. Oktober angerichtet wurden, inklusive des Verlusts aller dort gehaltener Tiere und eines kompletten Jahrzehnts an Forschung, wie die fortbestehende Instabilität und Sicherheitskrise die den physischen und moralischen Zustand der Angestellten gefährdet, haben die Mitglieder beschlossen, dass das Vermögen des königlichen Instituts nicht ausreicht weiterhin wissenschaftliche Forschung und Tierversuche durchzuführen.“

Weitere Infos zur Aktion, gibt es hier, hier, und hier.