28. September 2010:
Hausdurchsuchung in einem „Gnadenhof“ bei Passau (Bayern).
Gegen 7.00 Uhr drang ein halbes Dutzend Beamt_innen des ‚Landesmat für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung‘ mit vorgehaltenem Durchsuchungsbefehl in die Räumlichkeiten zweier Personen ein und durchsuchten in einer viereinhalb stündigen Aktion alles nach irgendwelchen Beweismitteln.
Die Hausdurchsuchung in Passau ist Teil einer gemeinsamen Operation der Repressionsbehörden in Deutschland und Österreich und richtete sich gegen journalistisch arbeitende Tierbefreiungsaktivist_innen. Die staatlichen Angriffe gründen sich laut Berichterstattung auf dem Vorwurf der Sachbeschädigung bei einer Schweinemastanlage in Deutschland (Bilder einer anderen deutschen Schweinemast auf dokumentiere.de). Die Belüftungsanlage soll bei der „illegalen“ Recherche ausgefallen oder ausgeschaltet worden sein. Bericht und Stellungnahme zu den Durchsuchungen.