Archiv für Februar 2015

Italien: Tierbefreiungsaktivist Adriano Antonacci zu 3 Jahren und 8 Monaten Gefängnis verurteilt!

Tierbefreiungsaktivist Adriano Antonacci wurde am 18. Juli 2014 in Italien zu 3 Jahren und 8 Monaten Gefängnis verurteilt!
Adriano wird vorgeworfen verschiedene Sabotageaktionen unter anderem gegen einen Pelzladen verübt zu haben.
Adriano wird vom italienischen Staat unter folgender Adresse gefangen gehalten:

Adriano Antonacci
CC di Ferrara
Via Arginone 327
44122 Ferrara
Italia

Weitere Infos zum Fall Adriano Antonacci und der Repression gegen die Tierbefreiungsbewegung in Italien gibt es hier:

Italien: Tierbefreiungsaktivist Gianluca Iacovacci zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt!

Tierbefreiungsaktivist Gianluca Iacovacci wurde bereits am 18. Juli 2014 in Italien zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt!
Gianluca wird vorgeworfen verschiedene Sabotageaktionen unter anderem gegen einen Pelzladen verübt zu haben.
Gianluca wird vom italienischen Staat unter folgender Adresse gefangen gehalten:

Gianluca Iacovacci
CC di Alessandria
Via Casale 50/A
15122 San Michele (AL)
Italia

Gianluca Iacovacci wurde zusammen mit Adriano Antonacci am 18.09.2013 in einer repressiven Operation von der berüchtigten Spezialeinheit ROS in Italien festgenommen. Während der Operation wurden Häuser durchsucht und Persönliches mitgenommen. Die beiden Aktivist*innen sind beschuldigt mehrere Angriffe auf eine Bank, einen Pelzladen, eine ENI Tankstelle, zu denen sich verschiedenen Zellen bekannt haben, („Tierbefreiungs Front“, „Direkte Aktion in Verteidigung der Erde“, „Informelle anarchistische Föderation“, „Internationale Revolutionäre Front“) ausgeführt zu haben.
Die beiden sind mit dem Artikel 270 angeklagt, „subversive, terroristische Vereinigung mit dem Ziel des Umsturzes der demokratischen Ordnung“.

Solidarität mit denen die nicht tatenlos der existierenden Unterdrückung zuschauen, sondern angreifen!
Solidarität mit Adriano und Gianluca!

Weitere Infos zum Fall Gianluca Iacovacci und der Repression gegen die Tierbefreiungsbewegung in Italien gibt es hier:

Brasilien: Ermittlungsverfahren gegen Tierbefreiungsaktivist*innen in São Roque!

Jetzt wurde bekannt, dass bereits seit April 2014 gegen 11 Tierbefreiungsaktivist*innen aus Brasilien ermittelt wird.
Die Aktivist*innen werden beschuldigt im Oktober 2013 bei den tagelangen Befreiungsaktionen in São Roque beteiligt gewesen zu sein. Dabei wurden hunderte Tiere aus dem Tierversuchslabor Institutio Royal in São Roque befreit, das Labor zerstört und Polizeiautos angezündet. Das Labor ist mittlerweile geschlossen. Laut brasilianischer Presse und der Aktivist*innen gab es bei den Aktionen keine Festnahmen. Bisher schienen die Aktionen keinerlei Konsequenzen gehabt zu haben. Wie nun im April 2014 bekannt wurde hat die Polizei in Sorocabas Ermittlungsverfahren gegen 11 mutmaßliche Tierbefreiungsaktivist*innen eingeleitet. Den Aktivist*innen wird unter anderem Hausfriedensbruch, Diebstahl und Vandalismus vorgeworfen.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
Eines können wir dem Staat und der Tierversuchsindustrie versprechen.
Wir werden nie aufgeben!!!
Und wir werden für unsere Gefangenen kämpfen, egal wo!!!
Bis alle Knäste und Käfige leer sind!!!
Totalliberation

Weitere Infos zur Repression gegen die Tierbefreiungsabewegung in Brasilien gibt es hier.

Deutschland: Tierbefreiungsaktivist Lukas M. aus Regensburg von vielfältiger Repression betroffen!

Die Initiative Mastanlagen Widerstand berichtet:
Unser Freund und Mitstreiter Lukas M. sieht sich schon das komplette vergangene Jahr über mit dem Repressionseifer der staatlichen Behörden konfrontiert. Nach drei absolvierten Prozessen stehen ihm aktuell noch zwei bevor.
Aus den Ermittlungsakten und Prozessen des letzten Jahres ist bereits deutlich erkennbar – es wird gezielt eine vermeintlich „besonders aktive“ Einzelperson aus sozialen Protesten herausgepickt und als Rädelsführer und Provokateur hervorgehoben. All das mit dem Ziel zu isolieren und abzustrafen und damit Widerstand zu brechen.
Falls ihr Kleingeld übrig habt, unterstützt die neu entstehende Regensburger Antirep-Struktur. Diese will betroffenen Menschen aus Regensburger Zusammenhängen zusätzlich zur Roten Hilfe unter die Arme greifen. In diesem Fall zum Beispiel Lukas.

Kommt zur solidarischen Prozessbegleitung am 11.3. vor dem Amtsgericht in Regensburg (weitere Ankündigungen folgen). Über Soliaktionen aller Art freuen wir uns natürlich und zeigen dem Repressionsapparat, dass wir uns nicht einschüchtern lassen!
Untertützt Lukas und spendet oder zeigt euch anders solidarisch!
Getroffen hat es Einige, gemeint sind wir alle!

Totalliberation!

Weitere Infos zur Repression gegen Lukas M. gibt es hier:

Russland: Drei Tierbefreiungsaktivist*innen in St. Petersburg verhaftet!

Am 23. Januar 2015 wurden in Saint Petersburg (Russland) drei Tierbefreiungsaktivist*innen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen am 05. Januar 2015 einen Anschlag auf eine Fleischerei names “Vegan’s nightmare” (“Strashnyi son vegana”) in Saint Petersburg (Russland) verübt zu haben. Bei dem Anschlag im Januar wurde der Laden (nicht zum ersten Mal) komplett entglast, mit Farbe beschüttet und Slogans gegen Tierausbeutung hinterlassen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 280.000 Rubel bzw. $4400. Alle drei Gefangenen werden nach Artikel 167 des Russischen Strafgesetzbuches festgehalten. Ihnen droht eine Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren.

Die Aktivist*innen (Saint Petersburg Three) benötigen dringend Geld zu ihrer Verteidigung und um das Gerichtsverfahren führen zu können.

Die Fleischerei wurde am 05. Januar nicht zum ersten Mal angegriffen.
Freiheit für alle Tierbefreiungsaktivist*innen weltweit!!!
Freiheit für die Saint Petersburg Three!!!

Weitere Infos zu den Saint Petersburg Three gibt es hier:

Österreich: Tierbefreiungsaktivist Peter Rosenauer misshandelt und zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt!

Der Aktivist Peter Rosenauer wurde in Wien bei einer Protestaktion gegen Tierquälerei schwer verletzt. Seinen Angaben zufolge haben ihn Mitarbeiter_innen der Firma „Kleider Bauer“ ins Innere einer Geschäftsfiliale gezerrt und schwer misshandelt. Vor Gericht mussten sich jedoch nicht die angeblichen Täter_innen verantworten, sondern der Aktivist, der nach einem politischen Urteil für sieben Monate wegen Nötigung im Gefängnis sitzt. Rosenauer trat Anfang Feburuar 2015 in den Hungerstreik.

Mehr zum Fall Peter Rosenauer und der Willkür des Österreichischen Staates gegen Tierbefreiungsaktivist*innen gibt es hier: