Archiv für September 2013

Alle Tierbefreiungen müssen dem FBI gemeldet werden!

Wie das „animalliberationfrontline“-Netzwerk am 10. September mitteilte, wurde durch Zufall von einem Sheriff in Iowa die Information herausgegeben, dass alle Polizeistaionen in den USA verpflichtet sind, Tierbefreiungen an das FBI zu melden.
Auf der Website http://www.animalliberationfrontline.com heißt es hierzu:
„All police “required” to report animal releases to the FBI“
Alle Polizeistationen wurden verpflichtet alle Tierbefreiungen an das FBI zu melden
Der Sheriff von Iowa berichtete den Medien, dass alle Polizeibehörden verpflichtet wurden Tierbefreiungen an das FBI zu melden. Ein Zitat in einem Artikel über eine Nerzbefreiung in Keota, Iowa deckte eine interessante aber nicht wirklich überraschende Sache auf: Und zwar, dass alle Polizeibehörden verpflichtet wurden, jede Tierbefreiung an das FBI zu melden.
Die mächtigste Überwachungsbehörde in den USA ist nicht daran interessiert Ermittlungen zu übernehmen in denen Raub, Einruch, Körperverletzung, Mord und Brandstiftungen oder Sachbeschädigungen eine Rolle spielen, solange diese nicht mit dem Schutz von Tieren in Verbindung zu bringen sind.

Mehr Infos zur Repression in den USA gibt es hier:

Weitere Infos zur Repression in den USA gibt es bei http://www.animalliberationfrontline.com

Haftbedingungen für Kevin und Tyler verschärft!

Mit der Inhaftierung von Kevin und Tyler startete auch eine Solidaritätskampagne. Die Strafen gegen die beiden Gefangenen werden von der Gefängnisverwaltung auch gerade aufgrund der Solidarität fast täglich verschärft.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse:
- Vom ersten Tag ihrer Verhaftung an wurde beiden veganes Essen verweigert.
- Gerade nachdem die Bücherwunschliste von Kevin und Tyler veröffentlicht wurde, hat die Gefängnisleitung die Regel erlassen, dass Bücher im Gefängnis nicht erlaubt seien.
- Nach einer Flut von (Protest-)Telefonanrufen, hat ein Gefängnismitarbeiter Tyler und Kevin gedroht, ihnen alles wegzunehmen was möglich ist, inklusive der Möglichkeit zu telefonieren und eine Ansprechperson zu kontaktieren, wenn die Protestanrufe gegen das Gefängnis nicht aufhörten.
- Am selben Tag, hat ein Gefängniswärter Kevin gedroht ihn zu bestrafen, wenn die Website (und die Anschuldigungen gegen das Gefängnis) nicht sofort vom Netz genommen würden.
- Als weitere Maßnahme wurde den beiden alles was möglich war genommen: Ihr Emailzugang wurde gekappt, ihre Telefonmöglichkeiten entzogen und ihre Ansprechperson wurde weggenommen.
- Weiter wurde ihnen die Akteneinsicht untersagt und die Möglichkeit einen Arzt zu kontaktieren verboten.
Kevin und Tylers Gesundheit ist in Gefahr!
Wie gesagt, erhalten Kevin und Tyler nur unzureichend Nahrung und werden jetzt auch noch daran gehindert Essen bei einer Ansprechperson zu erhalten. Und obwohl sie seit Wochen unterernährt sind haben sie keine Möglichkeit medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was ihre Situation noch schwieriger macht ist die Tatsache, dass es beiden nicht mehr möglich ist nach außen zu kommunizieren, weil alle Möglichkeiten der Kommunikation von der Gefängnisleitung gekappt wurden.
Es ist absolut notwendig den Druck auf das Gefängnis jetzt zu eskalieren.

Mehr Infos zum Fall Kevin Olliff gibt es hier:

Mehr Infos zum Fall Tyler Lang gibt es hier:

Tierbefreiungsaktivisten Kevin Olliff und Tyler Lang inhaftiert!

Die beiden Tierbefreiungsaktivisten Kevin Johnson (Kevin Olliff) und Tyler Lang wurden am 14. August 2013 im Staatsgebiet von Illinois (USA) inhaftiert. Ihnen wird der „Besitz von Einbruchwerkzeugen“ vorgeworfen.
Die Unterstützungswebsite von Kevin und Tyler: http://supportkevinandtyler.com

Mehr Infos zum Fall Kevin Olliff gibt es hier:

Mehr Infos zum Fall Tyler Lang gibt es hier:

Einschüchterungsversuche: Polizei geht gegen Mastanlagenwiderstand vor!

Mastanlagen Widerstand erreichte vor kurzem folgende Mail:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
am 28.07.2013 erstattete Herr Christoph Schmid Strafanzeige, da neben seinem landwirtschaftlichen Hof in Bliensbach in der Nacht vom 25.08. auf den 26.08.2013 ein Transparent mit der Aufschrift “Schmid vergiftet die Kinder” aufgehängt wurde. Hr. Schmid plant den Bau eines Geflügelmaststalles.
Nachdem sie sich in ihrem Internetauftritt zu dieser Aktion bekennen, bitte ich sie mir die Namen und Adressen der in Bliensbach tätigen Aktivisten zu nennen. Als Zeuge im Strafverfahren sind sie verpflichtet diesbezügliche Auskünfte zu erteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich N.
Polizeihauptkommissar“

Diesem Versuch der Einschüchterung kann nur mit einer Antwort begegnet werden:
Aussagen verweigern! Polizeiwillkür entgegentreten!

Mehr Infos zur Repression gegen das Aktionsbündnis Mastanlagen Widerstand gibt es hier:

Tierbefreiungsaktivist_innen erhalten halbjähriges Aufenthaltsverbot für Wietze!

Am 24. August, eine Woche vor der Großdemonstration gegen die Mega-Schlachtfabrik in Wietze an der sich ca. 7.000 Menschen beteiligten, wurde an mindestens vier Aktivist_innen ein halbjähriges Aufenthaltsverbot für ein großflächiges Gebiet rund um die Schlachtfabrik verschickt.
Das Verbot wurde von der Gemeinde Wietze verhängt und betrifft Aktivist_innen aus der Tierbefreiungsbewegung, die sich in der Vergangenheit an öffentlichen Aktionen gegen die Schlachtfabrik beteiligten. Bis Februar 2014 dürfen sie nun das Gebiet nicht mehr betreten. Wenn sie sich nicht daran halten müssen sie eine Geldbuße von 400€ zahlen. Rechtsanwältin Britta Eder beantragte die Aufhebung des Verbots für die Großdemonstration am Samstag, der Antrag wurde von der Gemeinde abgelehnt. „Die Begründung dieser Ablehnung lässt befürchten, dass das eigentliche Ziel der Aufenthaltsverbote das Verbot der Teilnahme an Versammlungen durch die Betroffenen ist. Derartige Eingriffe in die Versammlungsfreiheit auf Grundlage des allgemeinen Polizeirechts sind jedoch unzulässig.“ kommentiert Rechtsanwältin Britta Eder.
Die Gemeinde begründet ihr Vorgehen u.a. mit der Behauptung, von den betroffenen Personen würden erhebliche Gefahren ausgehen.

Mehr Infos zur Repression in Wietze gibt es hier: